Frauenarzt Heidelberg - Gynäkologie und Ästhetische Medizin
*
Menu
Willkommen Willkommen
Unsere Praxis Unsere Praxis
Herr Dr. Bernhard Herr Dr. Bernhard
Frau Dr. Hickel Frau Dr. Hickel
Praxisrundgang Praxisrundgang
Frauenheilkunde Frauenheilkunde
Schwangerschaft Schwangerschaft
Hormone Hormone
Prävention Prävention
Kinderwunsch Kinderwunsch
Ästhetische Medizin Ästhetische Medizin
Faltenbehandlung Faltenbehandlung
Haut & Konturen Haut & Konturen
Brustvergrößerung Brustvergrößerung
Häufige Fragen Häufige Fragen
Info Hyaluronsäure Info Hyaluronsäure
Beratung & Info Beratung & Info
Intim-Chirurgie Intim-Chirurgie
Schamlippenverkleinerung Schamlippenverkleinerung
G-Punkt G-Punkt
Vaginalstraffung Vaginalstraffung
Hymen-Rekonstruktion Hymen-Rekonstruktion
Beratung & Info Beratung & Info
Weiterführendes Weiterführendes
Aktuelles Aktuelles
Kontakt/Anfahrt Kontakt/Anfahrt
Kontaktformular Kontaktformular
Impressum Impressum
Sitemap Sitemap
Upload Upload
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version

Schwangerschaft & Geburt


Ich erwarte ein Baby ....  

 

 

Sehr geehrte werdende Mutter,


mein Praxisteam und ich freuen sich mit Ihnen über Ihre Schwangerschaft. Wir werden uns bemühen, alles medizinisch Mögliche zu tun, damit Ihre Schwangerschaft so angenehm wie möglich verläuft und Ihr Baby sich gesund entwickeln kann.

Im Folgenden haben wir für Sie die wichtigsten Punkte der Schwangerschaftsbetreuung zusammengestellt - die Leistungen entsprechend den Mutterschaftsrichtlinien, wie auch die weiteren individuell sinnvollen oder empfehlenswerten Zusatzleistungen.

Übersicht Untersuchungen in der Schwangerschaft (pdf, zum Ausdrucken, ähnlich wie auf der verlinkten Seite)

..............................................................................................................................


Ultraschall und Bluttest

Nach den Mutterschaftsrichtlinien sind drei Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft vorgesehen, jeweils um die 10., 20. und 30. Schwangerschaftswoche. Bei besonderen Risiken erfolgen häufigere Kontrollen, ggf. auch dopplersonographische Durchblutungsmessungen des Mutterkuchens. Auf Wunsch führen wir gerne zusätzliche Ultraschall-Untersuchungen durch.

Sobald Ihre Schwangerschaft feststeht, wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt, die darüber Aufschluss gibt, in welcher Schwangerschaftswoche Sie sich befinden. Darauf folgt eine Blutentnahme, um alle für den Mutterpasses wichtigen Laborwerte zu erheben. Dazu gehören das Blutbild, der Status Ihrer Eisenversorgung,  Ihre Blutgruppe mit Rhesusfaktor, der sogenannte Antikörper-Suchtest, sowie der gesetzlich vorgeschriebene Suchtest auf Geschlechtskrankheiten und die Überprüfung Ihres Schutzes gegen Rötelninfektionen.

Auf Wunsch kann ein HIV-Test durchgeführt werden sowie Tests auf Toxoplasmose - eine Infektionskrankheit, die z.B. über Hauskatzen übertragen wird und zu Schädigungen beim Ungeborenen führen kann. Gerne informieren wir Sie über weitere Details der Laborleistungen.

Gleichzeitig mit der Blutentnahme erhalten Sie von uns allgemeines Informationsmaterial über Schwangerschaft und Geburt mit Empfehlungen in Bezug auf Ernährung, die Einnahme von Jod und Folsäure sowie allgemeine Verhaltensratschläge.

.....................................................................................................................................................................................

Kontrolltermin 2 Wochen später, dann im 4-Wochen-Rhytmus bis SSW 30

Der nächste Kontrolltermin erfolgt ca. zwei Wochen später. Dabei besprechen wir mit Ihnen den Mutterpass und die Laborwerte, sowie eventuelle Schwangerschaftsrisiken. Dazu erhalten Sie hilfreiche Empfehlungen für den weiteren Verlauf Ihrer Schwangerschaft. Sie können uns alle Fragen stellen, die Ihnen am Herzen liegen, und Sie dürfen auch gerne Ihren Partner mitbringen.

Die weiteren Vorsorgeuntersuchungen finden bei normalem Schwangerschaftsverlauf bis zur 30. Schwangerschaftswoche im Vier-Wochen-Rhythmus statt.

Bitte bringen Sie zu jedem Vorsorgetermin Ihren Mutterpass mit. Noch vor der Untersuchung durch den Arzt werden unsere Helferinnen Sie bitten, eine Urinprobe abzugeben, damit die in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehene jeweilige Urinuntersuchung bereits vorab durchgeführt werden kann. Dann wird Ihr Gewicht bestimmt und Ihr Blutdruck gemessen und in den Mutterpass eingetragen. Nachdem Fragen bzw. Probleme, die eventuell seit dem letzten Arztbesuch aufgetreten sind, besprochen wurden, erfolgt die normale gynäkologische Untersuchung.

Zwischen der 25. und 30. Schwangerschaftswoche wird erneut der in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehene Antikörper-Suchtest im Blut durchgeführt.

Ab der 26. Schwangerschaftswoche wird in regelmäßigen Abständen mit dem Wehenschreiber (genannt CTG) kontrolliert, ob eine Neigung zu vorzeitigen Wehen besteht, insbesondere im Fall von Unterbauchschmerzen. Dabei werden in der Regel gleichzeitig die Herztöne des Babys aufzugezeichnet, um sich ein Bild über das Wohlbefinden des Ungeborenen zu machen.

Je nach Notwendigkeit können bei den Kontroll-Untersuchungen Abstriche durchgeführt werden, um eine Scheideninfektion auszuschließen, oder es kann ein Suchtest auf Chlamydien durchgeführt werden, da diese Infektionen für Frühgeburten und vorzeitige Wehen verantwortlich sein können.

Werden solche Infektionen im Rahmen der Kontrolle rechtzeitig erkannt, so sind sie mit einfachen und ungefährlichen Medikamenten leicht zu behandeln. Auch der Krebsvorsorgeabstrich wird bei Bedarf kontrolliert. Kurz vor der Entbindung ist der Abstrich auf Streptokokken B dringend zu empfehlen, da eine solche Infektion lebensgefährlich für das Baby sein kann, wenn sie unbehandelt bleibt.

.....................................................................................................................................................................................

Ab Schwangerschaftswoche 30 alle 2 Wochen

Ab der SSW 30 werden die Vorsorgeuntersuchungen im Abstand von 2 Wochen durchgeführt. Das bedeuet somit ca. 10 bis 12 Vorsorgeuntersuchungen im Rahmen der 40 Schwangerschaftswochen.

Die letzte wichtige Blutentnahme erfolgt in den Schwangerschaftswochen 36 bis 38. Er beeinhaltet u.a. einen Suchtest in Bezug auf eine mögliche Leberentzündung (Hepatitis B). Gleichzeitig werden nochmals die allgemeinen Blutwerte im Hinblick auf die bevorstehende Entbindung geprüft.

.....................................................................................................................................................................................

► Zusatzuntersuchungen auf Wunsch mehr

Auf Wunsch werden im Rahmen der Schwangerschafts-Betreuung weitere sinnvolle oder empfehlenswerte Untersuchungen durchgeführt. Da eine Schwangerschaftsdiabetes ein Risiko für Mutter und Kind sein kann, empfehlen wir u.a. die Durchführung des oralen Blutzuckertests (oGTT) in SSW 20-24 mehr.  Gerne beraten wir Sie dazu.


Weitere Informationen und Ratgeber zu Fragen rund um Schwangerschaft und Stillzeit erhalten Sie in unserer Praxis. Hilfreiche Infos und Tipps finden Sie darüber hinaus auch auf verschiedenen weiterführenden Webseiten, wie z.B. der vom Berufsverband der Frauenärzte unterstützten Seite www.eumom.com.

Selbstverständlich stehen mein Praxisteam und ich Ihnen jederzeit auch persönlich bei Fragen zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen für den weiteren Schwangerschaftsverlauf und die Geburt jetzt schon alles Gute.

Ihr Praxis-Team

 

Zusatzuntersuchungen in der Schwangerschaft (IGeL)

Um die größtmögliche Sicherheit für Ihre Schwangerschaft und die Gesundheit Ihres Kindes zu gewährleisten, bieten wir über die reguläre Mutterschaftsvorsorge hinaus verschiedene vorgeburtliche Untersuchungen an. Gerne beraten wir Sie darüber, welche Zusatzleistungen in Ihrem individuellen Fall sinnvoll erscheinen. (IGeL: individuelle Gesundheitsleistungen)
 

Ultraschalluntersuchungen

Blutzuckerbelastungstest

Toxoplasmosetest

Down-Syndrom-Screening

Streptokokken- & Gonokokkentest

 

Bei günstiger Lage des Kindes kann man auf Wunsch eine dreidimensionale Aufnahme herstellen

Wunsch-Ultraschall-Untersuchungen

Neben den in den Mutterschafts-Richtlinien vorgesehenen 3 Ultraschalluntersuchungen in der 9.-12., 19.-22. und 29.-32. Schwangerschaftswoche können auf Wunsch auch weitere Ultraschall-Untersuchungen durchgeführt werden, um die Entwicklung des Embryos zu kontrollieren. Gleichzeitig können Sie die Entwicklung Ihres Kindes mitverfolgen.

      • im ersten Drittel der Schwangerschaft von der Scheide aus (Vaginal-Ultraschall).
      • im zweiten und dritten Drittel der Schwangerschaft durch die Bauchdecke. 
Blutzucker-Belastungstest

Da in der Schwangerschaft aufgrund des veränderten Stoffwechsels und anderer Faktoren ein erhöhtes Risiko für Glucose-Toleranzstörungen besteht ("Gestations-Diabetes"), empfehlen wir die Durchführung eines oralen Blutzuckertests in der 20. bis 24. Woche ("OGTT - oraler Glucose-Toleranztest").  Ein sogenannter "Schwangerschaftszucker" erhöht das Risiko für Fehlbildungen und Mangelentwicklungen des Kindes sowie für Sauerstoffmangel durch Plazenta-Insuffienz, Neigung zu Fehl- und Frühgeburten, Komplikationen bei der Geburt durch übergewichtige "Riesenbabys" wie auch die Gefahr der Unterzuckerung des Neugeborenen.
Bei frühzeitiger Entdeckung können Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Toxoplasmose-Suchtest

Ein einfacher Bluttest, am besten vor oder auch früh in der Schwangerschaft, kann feststellen, ob Antikörper gegen Toxoplasmose im Blut vorhanden sind. Man schätzt, dass allein in Deutschland über 70 Prozent der Menschen mit dem Parasit Toxoplasma gondii infiziert sind.

Eine erstmalige Erkrankung der Mutter im ersten oder zweiten Drittel einer Schwangerschaft kann zu erheblichen Schädigungen des ungeborenen Kindes führen, wie zu geistiger Behinderung und gestörtem Sehvermögen. Die Erkrankung verläuft für die werdende Mutter oft unbemerkt oder nur mit geringfügigen Beschwerden, so dass diese Frauen sich meist gar nicht erst in Behandlung begeben. Eine Infektion erfolgt meist über Katzenkot, rohes oder schlecht gegartes Fleisch, sowie schlecht gewaschenes Obst und Gemüse.

Down-Syndrom-Screening (Ersttrimester-Screening, NT-Test)

Das First-Trimester-Screening (oder auch Ersttrimester-Screening) dient zur Erkennung von Chromosomenanomalien (genetischen Störungen) wie z.B. dem Down-Syndrom. Es ist eine Untersuchung im Rahmen der nicht-invasiven Pränataldiagnostik in der Schwangerschaft. Dabei werden zwei biochemische Laborwerte aus dem mütterlichen Serum analysiert sowie im Ultraschall die fetale Nackentransparenz ausgemessen.

B-Streptokokken- Screening gegen Ende der Schwangerschaft

Bakteriologischer Nachweis oder Ausschluß von B-Streptokokken im mütterlichen Vaginalabstrich. Streptokokken der Gruppe B (Streptococcus agalactiae), die ohne irgendwelche Krankheitssymptome bei ca. 20-30 % aller Schwangeren vorkommen, sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Infektionen des Neugeborenen. Diese Erkrankungen sind in vielen Fällen vermeidbar, wenn entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Ein Streptokokken-Screening gegen Ende der Schwangerschaft wird daher von vielen medizinischen Fachgesellschaften empfohlen.

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail